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Unsere Ogata hat eine eigene Homepage. Alle Informationen erhalten Sie auf der Seite
Für weitere Fragen steht Ihnen Frau Mickley unter der Telefonnummer 02246/1006986.
Die Elterninitiative Sonnenblume deckt unsere Randstundenbetreuung ab.
Informationen erhalten Sie über Frau Balensiefer unter der Telefonnummer 02246/3515 oder auch per Mail: Alexandra.Balensiefer(at)gmx.de
Die Grundschule übernimmt als allgemeinbildende Schule die wichtige Aufgabe, für das Leben und Lernen der jungen Menschen ein gutes und gesundes Fundament für die Zukunft zu schaffen.
Die Offene Ganztagsschule (OGATA) unterstützt diese Aufgabe als zusätzliches Bildungs-, Erziehungs-, und Betreuungsangebot.
Unser Leitsatz
„Ein Kind ist kein Gefäß, das gefüllt, sondern ein Feuer, das entzündet werden will.“
(Francois Rabelais, ca.1493-1553)
Inhaltsverzeichnis:
1. Allgemeine Daten
2. Entstehung der OGATA
3. Leitlinien und Ziele der pädagogischen Arbeit
4. Kooperation mit der Schule
5. Rahmenbedingungen
5.1. Gesetzliche Grundlagen
5.2. Räumlichkeiten
5.3. Personal
5.4. Öffnungszeiten
6. Tagesablauf
6.1 Mittagessen
6.2Hausaufgaben
6.3 Gruppenleben
5.3.1 Betreuung nach dem Stammgruppenprinzip
5.3.3 Freies Spiel
5.3.4 AGs, Gruppenangebote und Projekte
6.4 Verlängerte Betreuungszeit
7. Elternarbeit
Ø Angebote (Elternabende, Sprechzeiten)
Ø Austausch, Sprechzeiten
8. Öffentlichkeitsarbeit
Dieses Konzept wurde von LehrerInnen und ErzieherInnen der Grundschule und OGATA Donrath erarbeitet und in einer Konferenz für die Schule beschlossen.
1. Allgemeine Daten
OGATA Donrath
Schulstraße 8
53797 Lohmar
Kontaktdaten der OGATA :
Leitung der OGATA: Elke Mickley
Telefon: 02246/1006986
Fax:02246/1006858
e-mail: ogata(at)grundschule-donrath.de
Homepage der OGATA: www.ogata-donrath.de
Kontaktdaten der Schule:
Leitung der Schule: Stephanie Esten
Telefon: 02246/4060
Fax: 02246/949750
e-mail: sekretariat(at)grundschule-donrath.de
Homepage der Schule: www.grundschule-donrath.de
Träger: Betreute Schulen e.V:
Schumannstr.8
53721 Siegburg
Öffnungszeiten:
Mo.-Fr.: 7.30 - 8.15 Uhr Randstundenbetreuung
Mo.-Fr.: 11.45 - 17.00 Uhr OGATA
Bei Bedarf ist eine Verlängerung bis 17.30 Uhr möglich.
Kapazität: 75 Plätze, 3 Gruppen
2. Entstehung der OGATA
In NRW setzte die Landesregierung auf die „Offenen Ganztagsschulen“ im Primar-bereich. Bis 2007 sollten in jeder Kommune Ganztagsangebote für landesweit jedes vierte Schulkind bereit gestellt werden.
Der Rat der Stadt Lohmar hat gem. § 9 Abs. 3 SchulG mit Zustimmung der Schul-konferenz die Einrichtung der „Offenen Ganztagsschulen“ ab dem 1. August 2006 beschlossen. So entstand im Schuljahr 2006 die „Offene Ganztagsschule“ Donrath als eine von vier OGATA´s im Stadtgebiet Lohmar unter städtischer Trägerschaft. Zunächst wurden 19 Kinder in einem Klassenraum der GGS von Schulschluss bis 16:00 Uhr von zwei pädagogischen Fachkräften betreut. Das gesamte Gruppenleben fand in diesem Raum statt.
Im Februar 2007 wurde der Neubau fertig gestellt. Die Kinder bezogen die neue Einrichtung und gestalteten sie nach ihren Wünschen und Vorstellungen mit. So erhielten die Räumlichkeiten schnell einen individuellen und persönlichen Charakter.
In den Folgejahren stieg die Anzahl der Anmeldungen stetig. Im Schuljahr 2008 wurde die zweite Gruppe eröffnet. Im Schuljahr 2010 war die zweigruppige Einrichtung mit weiteren Kindern überbelegt. Der Schulausschuss hat in seiner Sitzung am 24.02.11 beschlossen, dass die OGATA Donrath ab dem 01.08.11 drei-gruppig geführt wird.
Die Trägerschaft hat im Herbst 2010 die AWO-Betreute Schulen e.V. übernommen.
3.Leitlinien und Ziele der pädagogischen Arbeit
Unsere OGATA ist Teil der Aggertalschule Donrath. Die Grundsätze und Schwerpunkte die im Schulprogramm festgelegt wurden sind auch für unsere Arbeit maßgebend. Das Schulprogramm ist auf der Homepage der Schule einzusehen.
Die OGATA unterstützt familienergänzend die Eltern in ihrer Erziehungs-, Bildungs-und Betreuungsarbeit ihrer Kinder und trägt zu einer gesunden Entwicklung von Selbständigkeit und Eigenverantwortung der Schüler/Schülerinnen bei.
Folgende Vorraussetzungen sind in unserem Schuleinzugsgebiet gegeben:
- gemischte soziale Schichten
- unterschiedliche Familienstrukturen
- Einzugsgebiet besteht aus vielen kleinen Dörfern
- berufstätige Eltern
- alleinerziehende Elternteile
- multikulturelle Bevölkerung
- Kinder mit verschiedenen Förderbedürfnissen
Ausgehend von diesen Gegebenheiten setzen wir in unserer pädagogischen Arbeit folgende Schwerpunkte:
- Förderung der sozialen und emotionalen Kompetenzen
- Soziales Lernen, Konfliktlösen
- Sinnvolle Freizeitgestaltung durch freie Angebote und AGs
- gesunde Ernährung
- Bewegung
- Entspannung und Stressregulation
- Partizipation von Kindern in vielen Bereichen (z.B. Abstimmung über AG´s, Ausflüge, Gruppensprecher,…)
- Hausaufgabenbetreuung
- den gemeinsamen Unterricht der Schule fortzuführen und Integration zu leben
In allen Handlungsbereichen ist uns Respekt und Achtung untereinander sowie ein gewaltfreies und freundliches Miteinander wichtig. Hier gilt für alle Kinder und Erwachsenein der OGATA und in der Schule unsere Schulordnung (siehe Homepage der Schule).
In jedem Kind sehen wir eine eigenständige Persönlichkeit. Wir betrachten jede Schülerin und jeden Schüler als Individuum mit eigenen Kenntnissen, Fähigkeiten, Fertigkeiten, Charaktereigenschaften, Wünschen und Bedürfnissen.
Partizipation ist uns sehr wichtig. Wir verstehen unsere Einrichtung auch als einen Ort, an dem Demokratie, orientiert am Entwicklungstand und der Lebenswelt der Kinder, unter gleichaltrigen mit pädagogischer Begleitung, Hilfe und Unterstützung eingeübt werden kann.
4. Kooperation mit der Schule
Die Einrichtungsleitung koordiniert die Aktivitäten im Nachmittagsbereich und
kooperiert eng mit der Schulleitung. Dies geschieht durch regelmäßig
stattfindende Gespräche und gemeinsame Planungen. Dabei wird das Ziel
verfolgt, dass sich die pädagogische Arbeit des Vor- und Nachmittags
ergänzt. Unterstützt wird die Arbeit durch die Einrichtung einer „Arbeitsgruppe Ganztag“, in der sich die Gruppenleitungen und die BezugslehrerInnen der einzelnen Gruppen regelmäßig austauschen z.B. über das gemeinsame Schulprogramm austauschen und beraten. Durch die Teilnahme an Dienstbesprechungen, Konferenzen und Teambesprechungen versuchen wir einen direkten Austausch zu ermöglichen und die verschiedenen Arbeitsbereiche zu verzahnen.
Für den täglichen Austausch gibt es ein Postfach und ein Mitteilungsbrett und bei Bedarf auch den schnellen mündlichen Austausch.
Ein wichtiger Bestandteil der Kooperation ist die gemeinsame Nutzung aller vorhandener Räumlichkeiten unserer Schule am Vor- und Nachmittag, die gemeinsam abgesprochen wird.
5. Rahmenbedingungen
5.1 Gesetzliche Grundlagen
Die OGATA hält sich an die in Erlass und Förderrichtlinien zur „Offenen Ganztagsschule im Primarbereich“ vom 12.02.2003 i. d. F. vom 28.01.2006 enthaltenen Regelungen.
„Die Teilnahme an den außerunterrichtlichen Angeboten der Offenen Ganztagsschulen ist freiwillig. Die Anmeldung eines Kindes zur Teilnahme an den außerunterrichtlichen Angeboten bindet aber für die Dauer eines Schuljahres. Sie verpflichtet in der Regel zur Teilnahme an fünf Tagen pro Woche.
Über den zeitlichen Umfang entscheiden Schule, Träger der außerunterrichtlichen Angebote und Schulträger gemeinsam. Er darf jedoch den folgenden Rahmen nicht unterschreiten:
Unter Einschluss der allgemeinen Unterrichtszeit in der Regel an allen Unterrichtstagen von spätestens 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr, bei Bedarf auch länger, mindestens aber bis 15:00 Uhr.
Mit dem vorgegebenen zeitlichen Rahmen wird sichergestellt, dass die Offene Ganztagsschule im Primarbereich über die Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf hinaus ein qualitativ hochwertiges Bildungsangebot bereit stellen kann. Dies kann bei einer nur unregelmäßigen oder gar sporadischen Teilnahme nicht sichergestellt werden.
Die regelmäßige Teilnahme lässt im Einzelfall Ausnahmen zu. Ausnahmen kann es geben für nicht anders terminierbare – höchstens einmal wöchentlich stattfindende – Veranstaltungen (z. B. Instrumentalunterricht). Auch religiöse Veranstaltungen wie z. B. der Kommunionunterricht können zu diesen Ausnahmen zählen. Über Ausnahmeregelungen wird vor Ort entschieden.
Allerdings kann dies nicht bedeuten, dass Kinder nur an wenigen Tagen oder regelmäßig nur bis 13:30 Uhr oder 14:00 Uhr teilnehmen. Der Charakter einer regelmäßigen Teilnahme muss deutlich erkennbar bleiben.“
5.2 Räumlichkeiten
Die OGATA verfügt über verschiedene Räume in einem Neubau.
- 1 Küche
- 1 große Mensa
- 1 Bewegungsraum
- 1 Gruppenraum
- 1 Snoezelraum
- 1 Büro der OGATA-Leitung
- Ab dem Schuljahr 2011/12 stehen 2 weitere Räume im Schulgebäude zur Verfügung. Durch eine geschickte und zweckgemäße Raumausstattung und Gestaltung können somit zwei Klassenräume am Nachmittag auch als Gruppenräume von den OGATA – Kindern genutzt werden. Ebenfalls können die Kinder folgende Räumlichkeiten im Schulgebäude nutzen: Klassenräume/Förderräume für die Hausaufgaben
- Fachräume der Schule (PC-Raum, Werkraum, Musikraum,.....)
- Turnhalle
- Lehrschwimmbecken der Waldschule Lohmar
- Schulhof/ Sportplatz
- Schulgarten
5.3 Personal
In der OGATA Donrath ist pädagogisches Fachpersonal beschäftigt. Das Personal nimmt regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen teil und besucht praxisrelevante Fachtagungen und Messen.
In der Einrichtung tätig sind:
Eine zum Teil freigestellte pädagogische Fachkraft als Einrichtungsleitung, Gruppenleitung und Gesamtkoordinatorin der „Offenen Ganztagsschulen“ im Stadtgebiet Lohmar, zwei pädagogische Fachkräfte als Gruppenleitungen und drei Ergänzungskräfte.
Die Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag werden von , pädagogischen Fachkräften der OGATA Donrath, Lehrkräften der Aggertalschule Donrath und verschiedenen Kooperationspartnern angeboten. Weiterhin begleiten Praktikanten und ehrenamtlichen Helfern die pädagogische Arbeit in der Einrichtung. Die Mittagsverpflegung wird durch eine Küchenhilfe unterstützt.
5.4 Öffnungszeiten, Schließzeiten
Unsere Einrichtung ist von 11.45 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Es kann eine Betreuungszeit bis 15.00 Uhr, 16.00 Uhr oder 17.00 Uhr gewählt werden. Die Stadt Lohmar erhebt jeweils unterschiedliche Betreuungsbeitrage, die nach dem jährlichen Einkommen der Erziehungsberechtigten gestaffelt sind (siehe Beitragstabelle). Vor Schulbeginn können die Kinder von 7.30 Uhr 8.15 Uhr in der Randstundenbetreuung „Sonnenblume e.V.“ betreut werden. Dies ist durch einen Kooperationsvertrag mit der OGATA geregelt. Bei Inanspruchnahme werden keine zusätzliche Kosten erhoben.
Die Kinder können um 15.00 Uhr, 16.00 Uhr, 16.30Uhr und 17.00 Uhr abgeholt werden. Ein Abholen der Kinder zu anderen Zeit ist nur in Ausnahmefällen möglich und sollte zuvor unbedingt mit dem pädagogischen Personal abgesprochen werden. Wir bitten sehr darum, dass diese Zeiten ernst genommen und beachtet werden.
Die Einrichtung bleibt zwischen Weihnachten und Neujahr, an Weiberfastnacht, am Betriebsausflug, an einem pädagogischen Fachtag im Jahr und an einem Kooperationstag mit der Schule geschlossen. Während der Sommerferien ist die OGATA für drei Wochen zu. In allen übrigen Ferienzeiten wird mindestens an einer der vier offenen Ganztagsschulen im Stadtgebiet Lohmar ein attraktives Ferienprogramm angeboten, an dem die Schüler aller Schulen teilnehmen können. Hierfür wird ein zusätzlicher Kostenbeitrag erhoben (siehe Beitragstabelle). An beweglichen Ferientagen/schulfreien Tagen öffnet die OGATA Donrath, wenn mindestens 10 Kinder Betreuungsbedarf haben. Wird die Mindestzahl nicht erreicht, so wird eine Betreuung in einer anderen OGATA im Stadtgebiet angeboten.
6. Tagesablauf
6.1 Mittagsverpflegung
Unser Mittagessen wird von einem Cateringservice geliefert. Dabei achten wir darauf, dass das Essen nach den Gesichtspunkten einer gesunden Ernährung in Anlehnung an die Qualitätsstandards für Schulverpflegung der BZGA zusammengestellt ist.
Die Kinder haben die Möglichkeit, je nach Unterrichtsende um 12.30 Uhr, 13.15 Uhr oder um 13.45 Uhr zu Mittag zu essen.
Die Mahlzeit wird in Begleitung der pädagogischen Fachkräfte in der Mensa eingenommen und ist fester Bestandteil des Gruppenlebens in der OGATA. Das Mittagessen kann wöchentlich (bis Donnerstagvormittag) für die einzelnen Tage der kommenden Woche abbestellt werden. Es erfolgt eine monatliche Abrechung.
6.2 Hausaufgaben
Mit der Schule und allen weiteren Grundschulen und OGATA´s der Stadt wurde ein gemeinsames Hausaufgabenkonzept für alle SchülerInnen erstellt. Dieses Konzept kann ebenfalls auf der Homepage der Schule eingesehen werden und wird kurz aus dem ersten Informationsabend im Jahr für die Eltern erläutert.
Die Kinder erledigen ihre Hausaufgaben in ihren Stammgruppen. Sie werden von Lehrkräften der GGS Donrath und pädagogischen Fachkräften der OGATA betreut. Die Hausaufgabenzeiten sind an die Unterrichtsschlusszeiten gebunden.
Die Klassen 1 und 2 erledigen Ihre Hausaufgaben entweder von 12.00-12.45 Uhr oder von 13.15 Uhr bis 14.00 Uhr.
Die Klassen 3 und 4 haben von 14.15-15.00 Uhr Hausaufgabenzeit.
Hausaufgaben, die in der Hausaufgabenzeit nicht erledigt werden konnten, müssen zu Hause bearbeitet werden. Die Hausaufgaben werden auf Vollständigkeit und stichpunktartig auf Richtigkeit überprüft.
Hausaufgaben, die eine Einzelbetreuung erfordern, wie z. B. Vorlesen, Diktieren, 1x1 üben, auswendig lernen, müssen zu Hause erledigt werden, dafür sollten die Kinder ca. 15 Minuten Zeit zu Hause haben. Die abschließende Verantwortung für die Hausaufgaben obliegt den Kindern und ihren Eltern.
Wir stehen den Kindern als Ansprechpartner zur Verfügung, jedoch bieten wir keine Nachhilfe und keinen Förderunterricht an. Wir geben den Kindern Hilfestellung zu selbständigem Arbeiten und versuchen in den Kindern Verantwortungsbewusstsein für ihre Arbeit aufzubauen.
Es ist wichtig, dass die Eltern täglich die Hausaufgaben ihrer Kinder ansehen und mit ihren Kindern üben (z. B. vorlesen, 1x1 üben,…). Ebenso, dass sie das Hausaufgabenheft ihres Kindes täglich kontrollieren. Dort notieren wir, ebenso wie die Lehrer, Informationen, die ihr Kind und sein Schulmaterial betreffen.
Freitags findet keine Hausaufgabenbetreuung statt, so dass die Eltern einmal die Woche die Möglichkeit haben ihr Kind bei dieser Tätigkeit zu begleiten.
6.3 Gruppenleben
6.3.1 Betreuung nach dem Stammgruppenprinzip
Die Kinder gehören einer festen Gruppe an, bei der sie sich anmelden, mit der sie essen gehen und die Hausaufgaben erledigen. Ansonsten können Sie sich in Absprache mit den pädagogischen Mitarbeiterinnen frei in unseren Räumlichkeiten bewegen. Jedes Kind hat in seiner Gruppe zwei feste Ansprechpartner/Innen , lernt aber natürlich durch Spiele auf dem Schulhof, die Teilnahme an AGs und am Ferienprogramm alle Mitarbeiter/Innen nach und nach kennen. Jede Gruppe hat aus dem Lehrerkollegium einen festen AnsprechpartnerIn, der auch in das Gruppenleben miteingebunden wird und in die Hausaufgabenbetreuung integriert ist.
Gruppenstunde
Jede Gruppe hat wöchentlich eine Gruppenstunde, wählt einen Gruppensprecher und hat ihre Gruppenrituale.
Die Stunde wird von der Gruppenleitung und der zugehörigen Lehrer/In geleitet und individuell gestaltet. Gruppenübergreifende Angelegenheiten können die jeweiligen Gruppensprecher ins Kinderparlament einbringen.
Gruppentag
Freitag ist Gruppentag. Die Kinder haben spätestens um 12.45 Uhr Schulschuss und erledigen an diesem Tag ihre Hausaufgaben nicht in der OGATA. So konnten wir in Zusammenarbeit mit der Schule erreichen, dass alle Kinder zwischen 13.30 Uhr und 16.00 Uhr Zeit haben, um mit ihren Betreuern den Nachmittag zu gestalten. Es besteht die Möglichkeit zu gruppeninternen und gruppenübergreifenden Aktivitäten wie z.B. Ausfüge, Exkursionen, Projekte und vieles mehr.
Der Gruppentag fördert das Gemeinschaftsgefühl, bietet die Möglichkeit zum Austausch, lässt Zeit und Raum um eigene Ideen, Wünsche und Vorstellungen zu verwirklichen. Den Eltern wird frühzeitig ein Plan mit den Aktivitäten der Gruppe für diesen Tag ausgehändigt, so dass für alle Seiten eine Planung möglich ist. Die Kinder können am Freitag um 14.00 Uhr abgeholt werden oder erst wieder ab 16.00 Uhr.
6.3.3 Freies Spiel
Das Freispiel ist wichtiger Bestandteil eines OGATA Tages. Die Kinder sind innerhalb ihrer Schul- und OGATA Zeit viel eingebunden in feste Abläufe. Deshalb sind die Phasen des „freien Spielens“ zum Ausgleich auch so wichtig.
Dem Freispiel nachzugehen heißt Ort, Zeit, Raum und Spielpartner frei wählen zu können. In diesen Spielphasen sind wichtige Lernfelder enthalten. Eine Spielidee zu entwickeln und zu verfolgen bedeutet:
· kreativ zu sein,
· Eigeninitiative zu zeigen,
· Selbstständigkeit und Eigenverantwortung zu entwickeln
· Absprachen zu treffen,
· zu kommunizieren,
· zu organisieren,
· zu improvisieren,
· zu kooperieren,
· sich durchzusetzen oder sich durch berechtigte Ansprüche anderer
einschränken zu lassen,
· die Konfrontation mit verschiedenen Gefühlen,
Charaktereigenschaften, Situationen und Personen,
· die eigene Persönlichkeit zu entfalten
· und vieles mehr.
Die Kinder melden sich grundsätzlich in ihren festen Gruppen an und ab.
5.3.4 Offene Gruppenangebote und Arbeitsgemeinschaften
In den Gruppen werden freie Beschäftigungen angeboten. Die Teilnahme der Kinder an diesen Angeboten ist freiwillig und kann spontan erfolgen.
Arbeitsgemeinschaften
Bei den AG´s (15.00-16.00 Uhr) besteht Anmelde- und Teilnahmepflicht für eine bestimmten aber überschaubaren Zeitraum. Die Angebote der AGs richten sich nach den Bedürfnissen und Interessen der Kinder. Dies wird einmal halbjährlich abgefragt. Sie werden sowohl vom Personal der OGATA und der Schule als auch von verschiedenen Kooperationspartnern angeboten. Die AGs sind wichtige Bildungs- und Interessenangebote aus den unterschiedlichsten Lernbereichen. (Musik, Kunst, Sport, Ernährung/Hauswirtschaft, Naturwissenschaft, Umwelt- und Sachbegegnung, Entspannung und Stressregulation...). Eine regelmäßige Teilnahme der Kinder wird vorausgesetzt.
Die folgenden Punkt sind für uns von großer Wichtigkeit für die geplante pädagogische Arbeit:
- Die jeweiligen Kleingruppen sollen zusammenwachsen, um den Kindern einen zusätzlichen, verlässlichen und geregelten Rahmen zum Austausch untereinander und zum Lernen von und miteinander zu bieten.
- In den AGs soll ein sinnvolles, aufeinander aufbauendes und kontinuierliches Arbeiten möglich sein.
- Durch eine regelmäßige Teilnahme soll gewährleistet werden, dass die geplanten Ziele erreicht werden können (Lernziele, Erholungswert etc.)
- Die Erfahrung hat gezeigt, dass der Zufriedenheitsgrad der Kinder höher ist, wenn an jeder AG-Stunde teilgenommen und nichts verpasst oder versäumt wird.
- Eine regelmäßige Teilnahme ist Grundvoraussetzung um sinnvoll und bedarfsgerecht planen und haushalten zu können (Personaleinsatz, keine Verschwendung von Materialien, Lebensmitteln, Geldern, etc.)
Bei dreimaligem nicht krankheitsbedingtem Fehlen kann das Kind von der jeweiligen AG ausgeschlossen werden.
5.4 Verlängerte Betreuungszeit bis 17.00 Uhr
Kinder, die bis 17.00 Uhr in der OGATA angemeldet sind erhalten in der Zeit von 16.00 – 16.30 Uhr einen gesunden „Nachmittagssnack“. Dieser wird zusätzlich zum monatlichen Essenbeitrag in Rechnung gestellt. Damit die gemütliche Runde nicht gestört wird bitten wir darum, dass die Kinder erst wieder ab 16.30 Uhr abgeholt werden. Von 16.30-17.00 Uhr haben die Kinder eine Freispielphase.
6. Elternarbeit
Die Angebote der Offenen Ganztagsschule haben im Hinblick auf die Eltern eine familienergänzende und unterstützende Funktion.
Die pädagogischen MitarbeiterInnen sehen die Verantwortung der Erziehung in erster Linie in der Familie.
Sie bauen einen guten Kontakt zu den Eltern auf, pflegen eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und stellen ihre Arbeit offen und transparent dar.
Die Eltern können ihre Ideen, Anregungen und Mithilfe aktiv einbringen.
Sie erhalten in nachfolgend aufgeführten, unterschiedlichen Gremien die Möglichkeit, sachgerechte und konstruktive Kritik zu äußern und sich an der Planung und konzeptionellen Weiterentwicklung zu beteiligen.
Jährlich findet ein Elternabend statt, zu dem alle Eltern eingeladen werden. Er dient der Information und dem Austausch von pädagogischen Fachkräften und Eltern.
Auf diesem Elternabend wird jeweils pro Gruppe ein Elternvertreter und ein stellvertretender Elternvertreter für die Dauer eines Schuljahres gewählt.
Diese Elternvertreter treffen sich halbjährlich oder nach Bedarf mit der Einrichtungsleitung und der Schulleitung. Die Elternvertreter haben die Möglichkeit, zwei Personen zu wählen, die an der Schulkonferenz teilnehmen können.
Die Einrichtungsleitung und die Gruppenleitungen bieten außerdem kurzfristig Elternsprechzeiten an. Wenn Sie das Bedürfnis haben, sich mit uns auszutauschen oder sich uns miteilen möchten, können Sie einen Termin mit uns absprechen. Anrufe nehmen wir in der Zeit von 8.30-11.30 Uhr entgegen. In der Zeit von 11.30-17.00 Uhr möchten wir möglichst nicht gestört oder in Gespräche verwickelt werden. Diese Zeit gehört den Kindern und wir möchten uns ihnen auch voll und ganz widmen. Die Eltern haben die Möglichkeit nach Absprache in der Einrichtung zu hospitieren.
7. Öffentlichkeitsarbeit
Öffentlichkeitsarbeit leisten wir auf unterschiedliche Art und Weise.
Wir beteiligen uns an Schulfesten, Feiern, Ausstellungen und ähnlichem. Auch nehmen wir an verschiedenen öffentlichen Veranstaltungen im Stadtgebiet Lohmar teil.
Projekte stellen wir der Öffentlichkeit vor. Wenn es sich anbietet, teilen wir uns durch die Presse in Form von Zeitungsartikeln mit.
Unter<cite> </cite><cite>www.ogata-donrath.de</cite><cite> </cite>ist unsere Internetpräsentation zu finden.
Prospekte und Infomaterial sind erhältlich und wurden an verschiedenen Stellen (GGS Waldschule Lohmar, Jugendamt, Schulamt, Sozialamt, …) ausgelegt.